# Jüdische Kultusgemeinde Koblenz (juedische-gemeinde-koblenz.de) > Vorstand & Verwaltung Standort Büro - Öffnungszeiten Montag - Mitwoch: 09:00 - 14:00 Uhr Donnerstag: 14:00 - 18:00 Uhr Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr Landesrabbiner Reuven Konnik Aktivitäten In unserer Jüdischen Gemeinde bieten wir vielfältige Aktivitäten an, um die Gemeinschaft zu stärken und das religiöse Leben zu bereichern. Gebetszeiten & Feiertage FBS Kurse 2026 Anmeldung ausschließlich über die Webseite der Familienbildungsstätte www.fbs-koblenz.de Spenden Ihre Hilfe zählt... Sie möchten sich engagieren, wissen jedoch nicht, wo Sie anfangen sollen? Mit einer Spende können Sie uns wirkungsvoll unterstützen und aktiv zur Förderung eines lebendigen jüdischen Lebens in Koblenz beitragen. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – macht einen Unterschied und ist von unschätzbarem Wert. Jüdische Kultusgemeinde Koblenz IBAN: DE49 5705 0120 0000 1385 94 BIC: MALADE51KOB Kontakt Lassen Sie uns in Kontakt treten – Haben Sie Fragen oder Anliegen? Schreiben Sie uns, wir sind gerne für Sie da! © 2026 Jüdische Kultusgemeinde Koblenz. Alle Rechte vorbehalten Über unsere Synagoge Die jüdische Gemeinschaft in Koblenz blickt auf eine lange und reiche Geschichte zurück. Der jüdische Friedhof der Stadt, der etwa 800 Jahre alt ist, ist ein stiller Zeuge dieser tiefen Verwurzelung. Schon im Mittelalter war die jüdische Gemeinde ein fester Bestandteil des städtischen Lebens. Über Jahrhunderte hinweg trugen jüdische Familien zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region bei. Bis zum Jahr 1937, kurz vor dem Beginn der nationalsozialistischen Verfolgungen, war die jüdische Gemeinde in Koblenz blühend und wohlhabend. Ein Zeichen dafür waren die elf Torarollen, die in der Synagoge aufbewahrt wurden – ein Symbol für den Reichtum und die Bedeutung der Gemeinde. Diese Synagoge, deren Gebäude sich am Florinsmarkt in der Altstadt befand, war ein zentraler Ort für das religiöse Leben der Juden in Koblenz. Die jüdische Gemeinde hatte das Gebäude 1851 gekauft, und es wurde später als Büresheimer Hof bekannt. Doch die Jahre des Nationalsozialismus brachten unfassbares Leid. In der Reichspogromnacht am 9. November 1938 wurde die Synagoge schwer verwüstet, jedoch nicht niedergebrannt. In der unmittelbaren Nähe lebte ein ranghoher NS-Funktionär, weshalb die Brandstifter darauf verzichteten, um sein Haus nicht zu gefährden. Die jüdische Gemeinschaft in Koblenz erlitt einen vernichtenden Schlag. Die meisten ihrer Mitglieder wurden deportiert oder flohen. Nur wenigen gelang die Flucht, und viele wählten den Freitod, um der Deportation in die Konzentrationslager, insbesondere Auschwitz, zu entgehen. Die jüdische Bevölkerung von Koblenz wurde in diesen Jahren nahezu vollständig ausgelöscht. Nach dem Krieg, im Jahr 1945, kehrten nur etwa fünf bis sieben jüdische Überlebende nach Koblenz zurück. Vor ihnen lag die schwierige Aufgabe, die Gemeinde neu aufzubauen. Trotz der enormen Verluste nahmen sie diesen Wiederaufbau mutig in Angriff. Der erste Gottesdienst nach dem Krieg wurde 19... ## Sitemap: - [Impressum](https://juedische-gemeinde-koblenz.de/impressum) - [Datenschutz](https://juedische-gemeinde-koblenz.de/datenschutz) - [Gallerie](https://juedische-gemeinde-koblenz.de/gallerie) Gallerie © 2026 Jüdische Kultusgemeinde Koblenz. Alle Rechte vorbehalten